Meine Meinung zu: "Wie durch ein Wunder" von Ben Sherwood


Ben Sherwood erzählt in "Wie durch ein Wunder" die rührende Geschichte der Brüder Sam und Charlie, deren innige Liebe zueinander selbst den Tod überdauert, beide allerdings vom eigentlichen Leben abhält.

Charlie und Sam St.Cloud sind Brüder mit einer äußerst engen Beziehung zueinander... fast könnte man sie als die Verkörperung der Geschwisterliebe bezeichnen. Doch eines Tages begehen sie einen folgenschweren Fehler.         Bei einem Autounfall stirbt Sam und auch Charlie kommt nur knapp mit dem Leben davon.
Die Haupthandlung von "Wie durch ein Wunder" beginnt etwa 5Jahre nach dem tragischen Unfall;                     Charlie verdient seinen Lebensunterhalt mit der Pflege und Instandhaltung des örtlichen Friedhofes und hält noch immer an dem Versprechen fest, das sich die Brüder in jener schicksalhaften Nacht gaben.
Jeden Abend, pünktlich zum Sonnenuntergang, trifft er sich mit dem Geist seines Bruders, um im Wald "werfen und fangen" zu üben. Keiner der beiden Brüder hat die Folgen des Unfalls je wirklich akzeptiert und so halten sie beinahe zwanghaft an einem Zustand fest, der keine wirkliche Entwicklung zulässt.
Als Charlie die junge Seglerin Tess Caroll kennen und lieben lernt, scheint sich alles zu ändern, doch schon bald müssen sie begreifen, dass ihre Liebe in großer Gefahr ist.
Charlie muss nun entscheiden, in welcher Richtung sein nächster Schritt führen wird - Zukunft oder Vergangenheit
"Wie durch ein Wunder" ist ein wundervoller Roman, der zeigt, dass loslassen nicht zwangsläufig verlieren bedeuten muss und echte Liebe keine Grenzen kennt.

Lovelybooks Leserpreis - Auf geht's zur Abstimmung


Ihr Lieben,
Anfang des Monats habe ich euch hier vom Lovelybooks Leserpreis erzählt. 
Mehr als 4.500 Bücher wurden nominiert und nun bleibt bis zum 27.November noch ein wenig Zeit, für die Lieblingsbücher der einzelnen Kategorien abzustimmen. (Hier geht's zur Abstimmung)


Gestern habe ich mich schon einmal durch die Finalisten geklickt um zu sehen, ob das ein oder andere von mir nominierte Buch das Rennen gemacht hat. In diesem Fall ist die Abstimmung für mich dann einfach, denn natürlich stimme ich wieder für meinen Favoriten.
Leider passiert es aber auch, dass es ein Lieblingsbuch nicht unter die Top-Auswahl geschafft hat und das ist dieses Jahr leider auch ziemlich oft der Fall. 
Jetzt heißt es also stöbern und neue Favoriten suchen.

Ich bin gespannt, ob vielleicht am Ende der Abstimmung das ein oder andere Buch aus meiner Leseliste unter den Gewinnern ist.

Herbstzeit->Erkältungszeit und "Wer hat's erfunden?"

Wenn wir früher bei meiner Oma zu Besuch waren stand früher oder später eine Dose Ricola original auf dem Tisch. Egal ob irgendwer erkältet war oder nicht, die Bonbons wanderten eins nach dem anderen aus der Dose in den Mund. Auch heute noch mag ich die "Original" Bonbons sehr gerne, greife aber auch zu anderen Geschmacksrichtungen.
Holunderblüte, schwarze Johannisbeere und Sanddorn sind da meine liebsten Geschmacksrichtungen (Apfelminze möchte ich demnächst auch unbedingt noch probieren).

Als dann bei trnd (hier gehts lang) ein Produkttest für die "Ricola Extra Stark" Sorten gestartet wurde musste ich natürlich mein Glück versuchen.

Ricola Extra stark 3sorten
Die Sorten: Gletscher Minze, Honig Zitrone und Schweizer Kirsche
Tatsächlich wurde ich als Tester ausgewählt und bekam kurze Zeit später mein Testpaket vom Postboten überreicht.
Vor dem ersten Test hatte ich ehrlich gesagt etwas Respekt, denn "extra stark" ist nicht immer mein Ding und mir auch schnell mal zu scharf.
Aber wer sich als Tester bewirbt darf nicht zimperlich sein...



Ricola Extra Stark Honig Zitrone

Honig-Zitrone
Die Sorte Honig-Zitrone kombiniert eine sorgfältig abgestimmte Dosis natürliches Menthol mit Honig und Zitrone, und mit der bewährten Ricola 13-Kräutermischung. Das hilft der Stimme und dem Hals und sorgt zuerst für ein sonnig-harmonisches, dann für ein angenehm erfrischendes Geschmackserlebnis.    Quelle: Ricola
Zuerst habe ich mich an Honig-Zitrone gewagt, wohl in der Hoffnung auf ein wenig Süße und einen sanften Einstieg ins Tester-Dasein.
Einen besseren ersten Versuch hätte ich wohl kaum erwarten können und auch nachdem ich alle 3 Sorten probiert habe ist "Honig-Zitrone" mein persönlicher Liebling geblieben.
Gefallen hat mir hier vor allem die sanfte Honig-Note ganz am Anfang. Oft schmeckt das einfach nur süß und künstlich, hier hat es mich tatsächlich an Honig erinnert.
Auch Zitrone schmeckt man gut heraus, aber je näher man dem Kern kommt, desto mehr überwiegt der Menthol Geschmack.
Honig-Zitrone ist trotz Mentholkern nicht zu scharf und auch die wohltuende Wirkung für Hals und Stimme kann ich hier bestätigen.




Ricola Extra Stark Schweizer Kirsche

Schweizer Kirsche
Die Sorte Schweizer Kirsche kombiniert eine sorgfältig abgestimmte Dosis natürliches Menthol mit dem Saft von Schweizer Kirschen, und mit der bewährten Ricola 13-Kräutermischung. Das hilft bei Husten und Heiserkeit und sorgt zuerst für ein fein-fruchtiges, dann für ein überraschend erfrischendes Geschmackserlebnis.   Quelle: Ricola
Schweizer Kirsche hat mir leider überhaupt nicht geschmeckt. Hier ist das Menthol von Anfang an ziemlich penetrant und überdeckt den erhofften fruchtigen Kirschgeschmack. Die Mischung hier erinnert mich irgendwie an (Kirsch-)Schnaps und das muss ich bei Hustenbonbons nicht unbedingt haben.




Ricola Extra Stark Gletscher Minze

Gletscher-Minze
Die Sorte Gletscher-Minze kombiniert eine Extra-Dosis natürliches Menthol mit Minze aus der Schweizer Bergwelt, und mit der bewährten Ricola 13-Kräutermischung. Das sorgt für ein befreites Atemgefühl und für ein besonders starkes und erfrischendes Geschmackserlebnis.                       Quelle: Ricola   
 "Gletscher Minze" und "befreites Atemgefühl", diese Kombination auch nur auf der Packung zu lesen sorgte bei mir dafür, dass ich mir diese Geschmacksrichtung ans Testende stellte. Befürchtet habe ich stechende Schärfe, tatsächlich aber finde ich sie hier und für den versprochenen "freien Atem" genau richtig. Minze und Menthol harmonieren hier wunderbar



Ricola Extra Stark
Mein Fazit:

Gerade in der Erkältungszeit habe ich gerne Hustenbonbons dabei um schon beim ersten Kratzen im Hals reagieren zu können.
In diesem Fall ist Honig-Zitrone meine Nummer 1.
Wenn die Erkältung dann zugeschlagen hat darf es auch gerne Gletscher-Minze sein.
Der Freund ist übrigens begeistert vom "blauen Ricola" und hat sich relativ zügig die ganze Packung gesichert.





LovelyBooks Leserpreis 2014


Die Zeit rast und die letzten Monate des Jahres sind angebrochen.
Zeit zurück zu blicken auf ein mehr oder weniger erfolgreiches Lesejahr.
Obwohl ich im Frühjahr davon ausging dieses Jahr auf eine ähnliche Anzahl gelesener Bücher zu kommen wie die letzen Jahre, ist 2014 leider irgendwie der Wurm drin und ich bin froh, wenn ich etwa die Hälfte der sonst in einem Jahr gelesenen Bücher schaffe.









Warum ich euch das heute erzähle?
Ganz einfach, dieses Jahr wird der LovelyBooks Leserpreis zum 6. Mal vergeben und wie bereits in den Jahren davor, haben wir Leser hier die Möglichkeit mit zu entscheiden:

"Der Preis ist ein Dankeschön der Leser an die Autoren, die mit ihren spannenden, anrührenden, unterhaltsamen und aufwühlenden Geschichten unser Leben bereichern. Bücherfans bietet "Der Leserpreis" eine Orientierung, eine Empfehlung von Lesern für Leser, die klar sagt, welche Bücher im Jahr 2014 wirklich lesenswert sind."                                 Zitat Lovelybooks.de


Der ein oder andere hat jetzt sicher ein großes Fragezeichen über dem Kopf.
Was zu tun ist ist aber relativ schnell erklärt.
Es gibt verschiedene Kategorien, für die Bücher vorgeschlagen werden können. 
Zu beachten ist allerdings, dass die jeweiligen Bücher zwischen dem 1. Dezember 2013 und dem 31. Oktober 2014 auf deutsch erschienen sind. Nominieren

Und das sind die einzelnen Kategorien:
1. Romane 
2. Krimi und Thriller
3. Fantasy
4. Science Fiction
5. Jugendbücher
6. Kinderbücher
7. Liebesromane
8. Erotik
9. Historische Romane
10. Humor
11. Sachbuch und Ratgeber
12. Hörbuch
13. Bestes E-Book Only
14. Bester Buchtitel
15. Bestes Buchcover

Nominieren könnt ihr eure Lieblingsbücher der jeweiligen Kategorie noch bis zum 19.November.
Ab dem 20.November könnt ihr dann unter den 35 meistgenannten Bücher jeder Kategorie für euren Favoriten abstimmen, dazu habt ihr bis zum 27.November Zeit, bevor dann am 28. November die Gewinner verkündet werden.

Wollt ihr mitmachen? Hier entlang bitte!

FREITAGS-FÜLLER # 293




1.  Mein lieber liebster Chaosmensch hat schon so viele tolle Sachen für meinen Geburtstag nächste Woche geplant, dass ich schon jetzt wie ein kleines Kind die Tage zähle, weil ich so gespannt bin, was er sich ausgedacht hat.
2. Eine große Tasse Tee und ein gutes Buch sind bei Novemberwetter perfekt zum Aufwärmen.
3.  Am 11.11. ist  Faschingseröffnung, mal sehen, ob ich hingehen werde.
4.  Sehr gerne nutze ich Lippenpflege von Carmex oder Burt's Bees gegen trockene Lippen
5.  Es sieht so aus, als würde die Baustelle draußen endlich dem Ende entgegen gehen .
6.  Nicht mehr lange und es wird überall ganz weihnachtlich, darauf freue ich mich schon.


7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemeinsamen "Bones"-Abend mir dem Liebsten, morgen habe ich Baustellendienst geplant und Sonntag möchte ich einfach das restliche Wochenende genießen!


Das Original findet ihr hier.

Habt ein schönes Wochenende

Meine Meinung zu: "Dem Tode nah" von Linwood Barclay


Linwood Barclay
Dem Tode nah
Schon Barclays Erstling "Ohne ein Wort" habe ich verschlungen und seither auf einen Nachfolger gewartet. 
Nachdem ich von der Veröffentlichung von "Dem Tode nah" erfahren habe konnte die Zeit nicht schnell genug vergehen und sobald ich das Buch in den Händen hielt war kaufen Pflicht (ein Glück, dass Bahnhofsbuchhandlungen auch Sonntags geöffnet haben, sonst wäre ich nicht so schnell an mein eigenes Exemplar gekommen) 
Meine Erwartungen, die ja bereits durch "ohne ein Wort" entsprechend hoch gesetzt waren, wurden auch hier nicht enttäuscht. 
Die Spannung fesselt den Leser bereits am Anfang und selbst nach kurzen erzwungenen Pausen (zwecks umsteigen etc) findet man ohne große Mühe wieder in die Handlung zurück.
(weshalb auch eine Fahrt im überfüllten Zug dem Lesevergnügen nicht im Wege steht)
Dem Leser eröffnen sich immer neue Hinweise, die eine eindeutige Täterzuordnung unmöglich machen, weshalb man bis zum Ende eigentlich bei der Mördersuche im Dunkeln tappt.
Rückblickend betrachtet fügen sich die einzelnen Teile, die Barclay geschickt in die Handlung einflicht zu einem nachvollziehbaren Puzzle zusammen und man fragt sich, weshalb man nicht von Anfang an nicht den Hauch einer Ahnung hatte.
Ich kann nur allen raten Barclay eine Chance zu geben, denn "dem Tode nahe" garantiert spannendes Lesevergnügen.

MONTAGSFRAGE // HABT IHR EUCH SCHON MAL VOR EINEM BUCH GEDRÜCKT, OBWOHL IHR ES EIGENTLICH LESEN WOLLTET?

     
Neue Woche, neue Montagsfrage...und heute bin ich auch wieder mit dabei

Bei einem ziemlich großen SUB steht man zwangsläufig regelmäßig vor dem Regal und überlegt, was man als nächstes lesen möchte. Theoretisch sind alle Bücher kleine Schätze, von denen man dachte sie unbedingt haben zu müssen. 
Warum stehen manche Bücher dann aber nach Jahren noch immer ungelesen im Regal? 
Warum nimmt man ein und das selbe Buch immer wieder in die Hand, blättert kurz hinein, liest vielleicht ein paar Zeilen, stellt es dann aber doch wieder zurück und greift zu einem anderen Buch, das eventuell noch nicht so lange im Regal steht?

Bei mir liegt das oft darin, dass ich mich nach Stimmung und Gefühl entscheide. 
Es gibt Zeiten, da lese ich einen Krimi nach dem anderen, es kann nicht blutig genug sein, dann aber greife ich wochenlang nur zu Liebesromanen oder Fantasy.
Manchmal denke ich mir: "als nächstes liest du aber xy" und wenn es dann soweit ist greife ich doch zu einem anderen Buch. Weil mir gerade danach ist, weil eine Leserunde ansteht oder eine Freundin davon schwärmt.

Oft drücke ich mich vor einem Buch, wenn ich weiß, dass ich es innerhalb kurzer Zeit ausgelesen haben werde und mir das kribbelige Gefühl bewahren möchte nicht zu wissen, was zwischen den Seiten auf mich wartet. 
Ein anderes Buch bleibt stehen, weil ich ahne, dass nach diesem Buch erst einmal alle anderen Geschichten es schwer haben werden mich in ihren Bann zu ziehen, weil ich dem gerade gelesenen noch Wochen hinterherträume.

Meistens drücke ich mich aber vor einem Buch wenn es teil einer Reihe ist und ich diese am Stück lesen möchte. Häufig ist dann ein Folgeband noch nicht erschienen oder in der Ausstattung erhältlich in der ich es im Regal stehen haben möchte. Bei Trilogien z.B. warte ich gerne auf einen Schuber, wenn ich weiß, dass ich sie sowieso alle lesen "muss".
Es kann aber auch vorkommen, dass die Reihe komplett im Regal steht, ich aber einfach weiß, dass ich mehr Zeit investieren muss, als ich im Moment habe. Dann warte ich, bis zum Urlaub (oder früher bis zu den nächsten Ferien) bevor ich mit der Reihe beginne.

Es kommt auch vor, dass ich mich nicht nur vor dem Lesen drücke, sondern auch vor dem Kauf des Buches als solches, auch wenn es schon gefühlte Ewigkeiten auf meiner Wunschliste steht.
Dies ist meist dann der Fall, wenn ein Hype zum Buch ausgebrochen ist, bevor ich es kaufen und lesen konnte. Dann drücke ich mich gerne vor dem Kauf und dem Buch, bis ich nicht mehr an allen Ecken und Enden dazu gedrängt werde.

Drückt ihr euch auch manchmal vor Büchern, die ihr so gerne lesen wolltet?

Meine Meinung zu: "Eisnacht" von Sandra Brown

Lilly Martin und ihr Ex-Mann Dutch besitzen eine Hütte in den Bergen North Carolinas, in der die beiden als glückliches Ehepaar viele gemeinsame Stunden verbracht haben.
Nun, da sie geschiedene Leute sind haben sie beschlossen sich von der Hütte zu trennen und sie nur zu einem letzen Besuch(zwecks ausräumen) noch einmal aufzusuchen.
Ausgerechnet jetzt droht ein nahender Blizzard die Region rund um das Örtchen Cleary(in welchem Dutch als Polizeichef arbeitet) heimzusuchen, weshalb dieser schon vor Lilly zur Fahrt ins Tal aufbricht.
Als Lilly schließlich ihre Reise ins Tal antritt haben sich die Witterungsverhältnisse bereits rapide verschlechtert, weshalb die Talfahrt an einem Baum ihr frühzeitiges Ende findet.
Nun bleibt Lilly und Ben Tierney, den sie bei ihrem Unfall verletzt hat, nichts anderes übrig, als in der Berghütte Schutz zu suchen.
In der Zwischenzeit läuft im Tal die Suche nach mehreren vermissten Frauen, die auf mysteriöse Weise verschwanden, auf Hochtouren. Doch noch immer gibt es außer einem blauen Band, das am möglichen "Tatort" zurückgelassen wurde keinerlei Hinweise auf den Verbleib der Vermissten, oder auch nur eine Spur des Täters.
Ist Ben etwa, wie von einigen Ermittlern vermutet, der Täter, den alle nur "Blue" nennen?
Ist Lilly möglicherweise das nächste Opfer?
Je weiter sich die Handlung entwickelt, umso mehr beginnt die Fassade des idyllischen Kleinstadtlebens so mancher Bewohner zu bröckeln und dem Leser eröffnen sich immer neue Geheimnisse.
Wie auch Lilly beginnt man Ben Tierney zu misstrauen. Ist er wirklich der, der er zu sein vorgibt oder verbirgt sich hinter der vertrauenerweckenden Fassade doch ein unberechenbarer, grausamer Killer?
Immer neue Hinweise lassen den Leser an Tierneys wahrer Identität zweifeln.
Doch nicht nur Tierney gehört zum Kreis der Verdächtigen. Scheinbar belanglose Vorkommnisse rücken immer häufiger einen der Dorfbewohner in den Fokus des Lesers.
Wohin unternimmt Scott des Nachts heimliche Ausflüge?
Wozu manipulierte er die Alarmanlage in seinem Zimmmer?
Warum trennte er sich so plötzlich von Millicent, die ebenfalls vermisst wird?
Allerdings scheint Scott, der von seinem Vater, dem Trainer der örtlichen Highschool, tyrannisiert wird nicht so recht ins Bild des Verdächtigen zu passen.
Nachdem neue Geheimnisse aufgedeckt werden, beginnt man sich bald zu fragen, wie weit Wes für die Karriere seines Sohnes (die ihm selbst verwehrt blieb) gehen würde.
Ist er wirklich so besessen von seinen Plänen, dass er selbst vor einem Mord nicht zurückschrecken würde um sein Ziel zu erreichen?
Je weiter man sich im Schneegestöber auf Antwortsuche begibt und von der Spannung mitgerissen wird, desto eher muss man erkennen, dass der Untergrund der schneebedeckten Straße, die man entlangjagt, alles andere als sicher ist und an einigen Stellen gefährlich zu bröckeln beginnt, was ein Vorrankommen schier unmöglich macht, dabei scheint der Gipfel, und damit die Lösung des Rätsels doch gerade noch zum greifen nahe gewesen zu sein.
Sandra Browns Thriller "Eisnacht" zeigt wieder einmal, dass sie ihr Handwerk versteht.
Von der 1. bis zur letzen Seite ist man fast buchstäblich vor Spannung gefesselt und einmal mitgerissen fällt es schwer das Buch aus der Hand zu legen und die Eingeschlossenen ihrem Schicksal zu überlassen, und sei es auch nur, um sich eine Tasse (oder eine ganze Kanne) warmen Tee/Kaffee zu kochen, bevor man sich wieder mit warmer Decke aufs Sofa kuschelt, denn die eisige Witterung, die in Cleary herrscht, scheint auch die heimischen Temperaturen purzeln zu lassen.
Fazit: "Eisnacht" von Sandra Brown, in Kombination mit Tee/Kaffee etc. und einer kuschligen Decke wärmstens empfohlen.